Ausstellungsgestaltung, Stadtmuseum im Schloss Isny
Ungeheuer Modern — die 1920er Jahre in Isny
Info
Die Sonderausstellung im historischen Schloss Isny „Ungeheuer Modern — die 1920er Jahre in Isny” beschäftigt sich mit einem sehr dynamischen Abschnitt deutscher Geschichte und fragt: Wie wirkte sich die Weimarer Republik in der kleinen Stadt Isny aus? Und erzählt von einer — auch im idyllischen Allgäu — lebendigen und bewegten Ära.
Bei der Umsetzung des Konzeptes behalten wir Budget und Nachhaltigkeit im Blick: Wir wiederverwenden vorhandene Ausstellungssysteme und recyceln bereits vorhandene Informationsträger der letzten Sonderausstellung.
Fotografie: Yohana Papa Onyango



Atmosphärisches Ausstellungserlebnis
Wir haben die historischen Themen in ein atmosphärisches Ausstellungserlebnis übersetzt — und verbinden einen orientierenden Wissensbereich mit drei immersiven Biografieräumen: Der erste Bereich vermittelt in collagierten Themeninseln wesentliche Ereignisse zwischen 1919 und 1929: Hier collagieren wir großformatige Bilder und zeitgeschichtliche Dokumente. Rund 300 Stadtratsprotokolle bringen wir zum Blättern auf die Wand und laden damit zum Nachvollziehen lokalpolitischer Entwicklungen ein.









Emotionale Perspektiven
Drei weitere Räume lassen in die persönlich anmutenden Lebenswelten der fiktiven Charaktere Berta, Carl und Albert eintauchen. Die „Isnyer Bürger:innen” geben Einblick in persönliche Themen, Werte und Interessen: Wir erfahren von weiblicher Selbstständigkeit, von einer Kindheit in politisch unruhigen Zeiten und lernen einen Kriegs-Heimkehrer kennen. Zahlreiche Fotos, Zeitungsausschnitte und zeitgeschichtlicher Relikte wie Spielsachen und Möbel vermitteln emotionale Perspektiven auf die Ereignisse jener Zeit.






















